Stand 2010-06-02, X258
Über die acht nebeneinander angeordneten LEDs RX, TX, A..F zeigt das Auswertegerät den Betriebszustand und Fehler an.
Rote LEDs leuchten oder blinken: Selbsttest-Fehler:
| Signal | Vermutlicher Fehler |
| RX kontinuierlich | Empfänger A |
| TX kontinuierlich | Sender A |
| RX blinkt | Empfänger B |
| TX blinkt | Sender B |
| RX und TX kontinuierlich | Auswertegerät, Synchronisationsfehler |
Beachten Sie bitte, daß die Fehler nicht mit absoluter Sicherheit lokalisiert werden können. Die LEDs geben lediglich einen Anhaltspunkt.
Gelbe LED "A" leuchtet: Warnung - Betrieb ist aber möglich. Mögliche Ursachen: ausgeblendete Strahlen, Watchdog.
Die gelbe LED "B" zeigt durch Blinken die Betriebsbereitschaft des Gerätes an.
Die vier untersten LEDs C..F zeigen im Normalbetrieb und während des automatischen Abgleiches die Signalstärke (des schwächsten Strahles) an:
| LED/Farbe | Bedeutung | Mögliche Gründe |
| C (gelb) | Zu große Signalstärke - Selbstabgleich erneut durchführen | Leistenanordnung nach dem Selbstabgleich verändert oder spiegelnde Objekte an den Überwachungsbereich angenähert |
| D (grün) | Optimale Signalstärke | |
| E (gelb) | verringerte Signalstärke, Betrieb möglich. | |
| F (gelb) | sehr niedriges Signal | Ggf. partielle Verschmutzung der Leisten oder starke Umspiegelung an manchen Strahlen |
Besondere LED-Kombinationen (Dauerleuchten):
| RX | TX | A | B | D | F | Hardwarefehler, bitte Hersteller informieren | ||
| RX | TX | A | B | E | F | Hardwarefehler, bitte Hersteller informieren | ||
| RX | TX | A | B | D | E | Parameter außerhalb der zulässigen Grenzwerte => im Konfigurationsmodus korrigieren (ggf. zurücksetzen auf Voreinstellung) | ||
| RX | TX | A | B | D | E | F | Länge der angeschlossenen Leisten entspricht nicht den gespeicherten Werten => Selbstabgleich durchführen |
Vor dem Einschalten DIP-Schalter 3 auf "ON", einschalten => das Lichtgitter stellt die richtige Verstärkung für beide Leistenpaare ein.
Im Normalfall leuchtet während und nach dem Selbstabgleich die grüne LED oder die gelbe LED "E". Wenn die unterste LED "F" oder keine LED leuchtet, konnte keine geeignete Einstellung gefunden werden. Mögliche Ursachen:
DIP-Schalter im Betrieb wieder auf "OFF" => das Lichtgitter speichert die Werte im EEPROM und geht in der Normalbetrieb.
Falls Sie die geänderte Einstellung nicht speichern wollen, schalten Sie die Versorgung ab, solange der DIP-Schalter noch "ON" ist.
Defekte Strahlen werden automatisch ausgeblendet. Mit dem Ende des Selbstabgleiches verschwindet dann auch die Fehleranzeige (rote LEDs)!
Dunkle Strahlen (weniger als 10% des stärksten Strahls) werden nur dann automatisch ausgeblendet, wenn der Konfigurationswert 22656 "Auto blanking on cal." auf 1 eingestellt ist.
Bitte beachten Sie, daß die auszublendenden Strahlen vollständig abgedeckt sein müssen.
Andere Werte für den Parameter 22656 "Auto blanking on cal." bitte nur nach Absprache verwenden.
Kommunikation: 115200 Bits/s für Firmware "HS" ab X256, sonst 38400 Bits/s, 8N1
Aktivieren: DIP-Schalter 2 "on". In vielen Betriebsarten auch durch ein Zeichen '@' an der seriellen Schnittstelle.
Das Lichtgitter meldet sich mit einer Startmeldung und einem Zeilenprompt sowie evtl. vorliegenden Fehlermeldungen.
Achtung! Tippfehler können nicht mit der "Backspace" oder den Pfeiltasten korrigiert werden! Sie können eine Eingabe aber mit ESC abbrechen.
'?' oder 'h' - zeigt die verfügbaren Kommandos an
l - Parameter abfragen (siehe "Objektverzeichnis)
d - EEPROM-Defaultwerte
einstellen. Es folgt eine Sicherheitsabfrage, '!' eingeben um zu
bestätigen oder ein anderes Zeichen um zurückzukehren. *)
a - Bereiche anzeigen. Beachten Sie, daß die Strahlnummern beim zweiten Leistenpaar einfach weitergezählt werden und nicht wieder bei 1 beginnen.
A - Bereiche einstellen. Geben Sie Anfang und Ende
der Bereiche durch Komma getrennt ein (kein Doppelpunkt am Anfang!) und
beenden Sie die Eingabe mit <cr> und/oder <lf>. Beispiel:
"1,100,10,15<cr>" setzt Bereich 1 auf 1..100 und Bereich 2 auf
10..15. *)
b - Ausgeblendete Strahlen anzeigen.
Funktioniert nicht, wenn der Auswerter mit DIP2=on eingeschaltet wurde,
das Lichtgitter mußte bereits im Normalbetrieb laufen.
B -
Strahlen manuell dauerhaft ausblenden. Geben Sie die Nummern der
auszublendenden Strahlen durch Komma getrennt ein, z.B.
B3,4,11<cr>. Geben Sie negative Zahlen ein, um Strahlen wieder zu
aktivieren, z.B. B-4<cr>. Mit B-0<cr> aktivieren Sie alle
Strahlen. *) Bitte beachten Sie, daß wieder aktivierte Strahlen zuerst
in den Status "auto blanked" gesetzt werden. Erst nach einem erneuten
Selbstabgleich werden die Strahlen wieder aktiviert.
e - Selbsttest.
p - "Performance Tests" gibt einige Kennwerte des Gesamtsystems aus, die für Optimierungen verwendet werden können.
q - Neustart des Steuergerätes, erforderlich nach Parameteränderungen. Kann auch verwendet werden, um den Selbstabgleich auszulösen (vorher DIP3 auf "ON" stellen).
r - Rückkehr in den Normalbetrieb ohne Neustart.
Nach Änderungen der Betriebsart ist immer ein
Neustart erforderlich!
*) Diese Kommandos benötigen einige
Zeit (bis zu mehrere Sekunden) zum Speichern der Werte.
Die einstellbaren Parameter und viele Statusinformationen sind in einem CANopen-kompatiblen Objektverzeichnis ("Object Dictionary") organisiert.
Ein Objekt kann entweder mehrere "Subindizes" haben (Array, komplexe Struktur) oder nur aus einem Element bestehen.
Ein Objekt kann veränderbar sein (Parameter) oder "nur lesen" (z.B. Meßergebnisse).
l (kleines L) - gesamte Liste der Parameter ohne Arrayelemente, Ausgabe sieht etwa so aus:
_4711.0 = 0 (0...65535, default=0, example)
_4712 Array 1..4 (array example)
...
In diesem Beispiel ist 4711 ein einfaches Objekt (nur ein Element), 4712 ist ein Array mit vier Elementen, die über 4712.1 bis 4712.4 erreicht werden. In dieser kompakten Auflistung werden die Elemente des Arrays nicht angezeigt.
l* (kleines L und ein Stern) - gesamte Liste der Parameter mit Arrayelementen, Ausgabe sieht etwa so aus:
:4711.0 = 0 (0...65535, default=0, example)
:4712.1 = 0 (0...1000, default=0, array example)
:4712.2 = 5
:4712.3 = 2
...
einen Wert gezielt abfragen:
l 4712 (gibt alle Elemente des Parameters 4711 aus) l 4712.4 (gibt Subindex 4 des Parameters 4711 aus)
Zahlenwerte können auch als Hexadezimalzahl eingegeben werden, dazu ein $ voranstellen, z.B. "$f700".
:21249.0 = 200
ESC bricht die Eingabe ab.
Sie
können nach dem Wert beliebige Kommentare folgen lassen, solange sie
durch ein Leerzeichen getrennt sind. Zum Beispiel können Sie die
Ausgabe aus einem vollen Listing (siehe oben: l*) wieder unverändert
zurückspielen.
Bitte beachten Sie, daß das Speichern eines Wertes bis zu 40ms dauern kann. Stellen Sie in Ihrem Terminalprogramm deshalb eine Pause am Zeilenende von 50ms ein.
Bitte beachten Sie:
"Berechnete Werte", "Eingangsfunktionen" und "Ausgangskonfigurationen" müssen von der "Main Loop Function" (MLF) unterstützt werden. Aktuell ist das bei MLF 5 der Fall.
Verschiedene Bit- oder Zahlenwerte werden berechnet. Diese berechneten Werte können dann über eine der Schnittstellen ausgegeben werden.
Konfigurationswert 21504 (Array) "result calculations": stellt jeden "Berechneten Wert" ein. Ein Subindex pro "berechnetem Wert". Es gibt folgende Möglichkeiten:
| 0 | Zahl der freien Strahlen Leiste A |
| 1 | Zahl der freien Strahlen Leiste B |
| 2 | Zahl der abgedeckten Strahlen Leiste A |
| 3 | Zahl der abgedeckten Strahlen Leiste B |
| 4 | Erster freier Strahl Leiste A |
| 5 | Erster freier Strahl Leiste B |
| 6 | Erster abgedeckter Strahl Leiste A |
| 7 | Erster abgedeckter Strahl Leiste B |
| 8 | Letzter freier Strahl Leiste A |
| 9 | Letzter freier Strahl Leiste B |
| 10 | Letzter abgedeckter Strahl Leiste A |
| 11 | Letzter abgedeckter Strahl Leiste B |
| 12 |
Zahl der freien Strahlen, Summe beider Leisten |
| 13 |
Zahl der abgedeckten Strahlen, Summe beider Leisten |
| 14 | 2 * Mitte des
abgedeckten Bereiches Leiste A (erster abgedeckter + letzter abgedeckter) |
| 15 | 2 * Mitte des abgedeckten Bereiches Leiste B |
| 16 | 2 * Mitte des freien Bereiches Leiste A |
| 17 | 2 * Mitte des freien Bereiches Leiste B |
| 20 |
Mitte des abgedeckten Bereiches Leiste
A |
| 21 |
Mitte des abgedeckten Bereiches Leiste B |
| 22 |
Mitte des freien Bereiches Leiste A |
| 23 |
Mitte des freien Bereiches Leiste B |
| 26 |
Letzter abgedeckter - erster
abgedeckter
+ 1 ("Größe des Objekts) Leiste A |
| 27 |
dito Leiste B |
| 28 |
Letzter freier - erster freier + 1 ("Größe des Freien Bereiches) Leiste A |
| 29 |
dito Leiste B |
| 30 | Ergebnis der Bereichsauswertung bitweise |
| 31 | Ergebnis der Bereichsauswertung bitweise, invertiert |
| 32 |
Kleinste Signalstärke (Absolutwert)
Leiste A |
| 33 |
Kleinste Signalstärke
(Absolutwert)
Leiste B |
| 34 |
Größte Signalstärke (Absolutwert)
Leiste A |
| 35 |
Größte Signalstärke (Absolutwert) Leiste B |
| 36 |
Relative kleinste Signalstärke
(im
Hintergrund/langsam aktualisiert) |
| 37 |
Relative größte Signalstärke (im Hintergrund/langsam aktualisiert) |
| 38 | Relative kleinste Signalstärke (sofort berechnet, verlängert Zykluszeit) |
| 39 | Relative größte Signalstärke (sofort berechnet, verlängert Zykluszeit) |
| 41 |
Fehlerbits |
| 44 |
Leistenlänge+1 - Erster abgedeckter
Strahl Leiste A bzw. Null, wenn kein Strahl abgedeckt ist ("Objekthöhe
vom Ende aus") |
| 45 |
Leistenlänge+1 - Erster abgedeckter Strahl Leiste B bzw. Null, wenn kein Strahl abgedeckt ist ("Objekthöhe vom Ende aus") |
| 51 |
Ausgangsbits Grundplatine |
| 52 |
Ausgangsbits Erweiterungsplatine |
| 53 | Zustand der Digitaleingänge |
| 60 | Kantenposition "unterbrochen -> frei" Leiste A |
| 61 | Kantenposition "unterbrochen -> frei" Leiste B |
| 62 | Kantenposition "frei -> unterbrochen" Leiste A |
| 63 | Kantenposition "frei -> unterbrochen" Leiste B |
| 64 | Zykluszeit in Schritten von 10 Mikrosekunden |
| 65 | Größte und kleinste Signalstärke (Absolutwert) Leiste A kombiniert in zwei Bytes |
| 66 | Größte und kleinste Signalstärke (Absolutwert) Leiste B kombiniert in zwei Bytes |
| 252 | (nur für "Seriell konfigurierbar") Signalstärke aller Strahlen mit 4 Bit pro Strahl (0..15) relativ zum Bezugswert |
| 253 | (nur für "Seriell konfigurierbar") Signalstärke aller Strahlen mit 2 Bit pro Strahl (0..3) relativ zum Bezugswert |
| 254 |
(nur für "Seriell konfigurierbar")
Alle
Strahlen bitweise |
| 255 |
(nur für "Seriell konfigurierbar")
Ende
des Datenblocks |
Konfigurationswert 21505 (Array, siehe oben) "result calc flags" stellt ein, wie der Wert nachbehandelt wird:
| 0 | Keine weitere Bearbeitung |
| 1 | Maximalwert aufeinanderfolgender Meßergebnisse. |
| 2 | Minimalwert aufeinanderfolgender Meßergebnisse. |
| 3 | Minimalwert, nur wenn der Wert ungleich 0 ist |
| 4 | ODER-Verknüpfung aufeinanderfolgender Meßergebnisse. Diese Funktion entspricht einer "Maximum"-Funktion für Bit-Werte wie z.B. "Bereiche" |
| 5 | UND-Verknüpfung aufeinanderfolgender Meßergebnisse. Diese Funktion entspricht einer "Minimum"-Funktion für Bit-Werte wie z.B. "Bereiche" |
| 6 | Übernimmt nur Werte ungleich Null. Damit können Objekte verfolgt werden, die kleiner als das Strahlraster sind. |
| +128 |
Sonderfunktion für Seriellprotokoll
(siehe dort) |
Verschiedene Funktionen können beliebigen Eingängen der Grundplatine zugeordnet werden
Subindizes des Konfigurationswertes 21264 "input assignment":
| 1 | Synchronisierung
mehrere Steuergeräte (Nummer des verwendeten Eingangs) |
| 2 | noch nicht implementiert |
| 3 | noch nicht implementiert |
| 4 | nicht mehr
verwenden (war: Selbsttest)! |
| 5 | Dynamische
Bezugswerte erfassen |
| 6 | "Berechnete Werte" erfassen / berechnen |
| 7 | "Berechnete Werte" an Ausgänge (digital/analog) übermitteln |
| 8 | "Berechnete Werte" zurücksetzen |
| 9 | Mitlaufwerte löschen (synchronisieren) |
Bei jedem Subindex wird die Nummer des Einganges in den unteren vier Bits codiert. Die oberen vier Bits bestimmen, bei welchem Eingangszustand die Funktion ausgelöst wird. Addieren Sie die Zahlen der folgenden Tabelle zu der Eingangsnummer:
| Addiere | Auslösung bei: |
| 0 | Spannung |
| 16 | keine Spannung |
| 32 | steigende Flanke |
| 48 | fallende Flanke |
| 64 | beide Flanken |
Sonderfälle:
| Wert | Funktion |
| 0 | nie |
| 32 | periodisch (siehe Wert "input 0 event time") |
| 48 | periodisch, einen Leistendurchlauf nach "32" |
| 255 | immer |
Konfigurationswert 21265 "input 0 event time":
Periodendauer in Millisekunden für die o.g. periodischen
Eingangsfunktionen. Bitte beachten Sie, daß die tatsächliche Zeit um
bis zu 8ms (2,7ms bei Firmware "HS") länger sein kann als eingestellt!
Beispiele:
1. um die "Berechneten Werte" bei der steigenden Flanke an Eingang 3 zurückzusetzen, verwenden Sie 3+32 für den Subindex 8:
:21264.8 = 35<cr>
2. Segmentinformationen über einen bestimmten Zeitraum sammeln und ausgeben:
:21265 = 100<cr> (Periode 100ms)
:21264.7 = 32<cr> (übermitteln alle 100ms)
:21264.8 = 32<cr> (Rücksetzen nach Übermitteln)
:21504.1 = 30<cr> (Segmentinformationen auf vier Ausgänge)
:21505.1 = 4<cr> (ODER-Verknüpfung aufeinanderfolgender Werte)
Ergebnis: die Werte werden jeweils 100ms lang gesammelt und dann übermittelt. So ist sichergestellt, daß auch langsamere Steuerungen die Werte abfragen können.
Jedem Ausgang kann eine Funktion zugeordnet werden.
Sonderfälle:
Werte für den Konfigurationswert 21256 (Array, ein Subindex pro Ausgang):
| 0 | Ausgang bleibt unverändert |
| 1 | Ende der Liste (beschleunigt Bearbeitung) |
| 2 | kein abgedeckter Strahl Leiste A |
| 3 | kein abgedeckter Strahl Leiste B |
| 4 | kein abgedeckter Strahl beide Leisten |
| 5 | mindestens ein abgedeckter Strahl Leiste A |
| 6 | mindestens ein abgedeckter Strahl Leiste B |
| 7 | mindestens ein abgedeckter Strahl Leiste A oder B |
| 8 | mindestens ein freier Strahl in Leiste A |
| 9 | mindestens ein freier Strahl in Leiste B |
| 10 | mindestens ein freier Strahl in Leiste A oder B |
| 12 | Kein Fehler |
| 13 | Fehler |
| 14 | Toggle - wechselt bei jedem "Berechnete Werte übermitteln" |
| 15 | Impuls bei jedem "Berechnete Werte übermitteln" |
| 16 | Handshake-Ausgang: wird während Ausgangsänderungen oder -impulsen aktiv. Muß vor den Impuls- oder Zahlenausgängen definiert werden! |
| 17 | Signal zur Synchronisation mehrerer Steuergeräte |
| 18 | Zählimpulse |
| 19 | Zählbare Flanken (doppelt so schnelle Übermittlung wie Impulse) |
| 20 | Binärzahl 4 Bit (belegt entsprechend auch die folgenden drei Ausgänge) |
| 21 | Binärzahl 5 Bit |
| 22 | Binärzahl 6 Bit |
| 25 | Bitmuster 4 Bit (z.B. aus "Bereiche") |
| 26 | Bitmuster 5 Bit |
| 27 | Bitmuster 6 Bit |
| 30 | Auf-Impulse, mitlaufend: die Gesamtzahl der ausgegebenen Impulse entspricht dem maximalen Meßwert. Zum Rücksetzen Mitlaufwerte löschen (21264.9) |
| 31 | Auf-Flanken, mitlaufend: wie 30, nur mit Flanken. |
| 32 | Auf-/Ab-Impulse, mitlaufend (zwei Ausgänge) |
| 33 | Auf-/Ab-Flanken, mitlaufend (zwei Ausgänge) |
| 34 | Richtung (erster Ausgang) und Zählimpuls (folgender Ausgang), mitlaufend |
| 35 | Richtung (erster Ausgang) und Zählflanken (folgender Ausgang), mitlaufend |
| 36 | Inkrementalgeber-Signal: zwei 90° phasenverschobene Signale, mitlaufend (zwei Ausgänge) |
| 50 |
Außerhalb Grenzwertfenster - aktueller
Wert, sofortige Ausgabe |
| 51 |
Innerhalb Grenzwertfenster - aktueller Wert, sofortige Ausgabe |
| 52 |
Außerhalb Grenzwertfenster - gesteuerter Wert, gesteuerte Ausgabe |
| 53 |
Innerhalb Grenzwertfenster - gesteuerter Wert, gesteuerte Ausgabe |
| 40 |
Gray-codierte Zahl, 4 Bits (belegt
entsprechend auch die folgenden drei Ausgänge) *) |
| 41 |
Gray-codierte Zahl, 5 Bits *) |
| 42 |
Gray-codierte Zahl, 6 Bits *) |
| 200 | Zwei Analogausgänge (Erweiterungsplatine) |
| 201 | Zwei 8-Bit-Werte auf O16-Erweiterungsplatine |
| 202 | Ein 16-Bit-Wert auf O16-Erweiterungsplatine |
| 203 |
Zwei 8-Bit-Werte auf O16-Erweiterungsplatine als Gray-codierte Zahl *) |
| 204 |
Ein 16-Bit-Wert auf O16-Erweiterungsplatine als Gray-codierte Zahl *) |
| 254 |
Erweiterungsmodul ALM für externe
Lampenleisten angeschlossen |
| 21248 | Zeitspanne
zwischen zwei Ausgangsänderungen (in Mikrosekunden) , betrifft:
Werte ab 150us sind ausreichend, um Unterschiede zwischen den Ausgangstreibern abzudecken. |
| 21249 | Offset für Ausgänge: wird zum Meßwert addiert, z.B. damit auch bei einem Meßwert von "Null" Impulse übermittelt werden. Mitlaufende Ausgänge verwenden diesen Wert nicht! |
| 21250 | Skalierung Analogausgang: bei diesem Zahlenwert (Meßwert + Offset) liegt die max. Spannung (10V) am Analogausgang an. |
| 21251 | Maximale Zahl der in einem Zyklus übermittelten Impulse: Während Impulse oder Flanken ausgegeben werden, erfolgt keineMeßwerterfassung! Bei allen Impulsausgängen kann deshab die Zahl der in einem Zyklus übermittelten Impulse begrenzt werden. Bei einfachen Zählausgängen bedeutet das einfach eine Begrenzung des Meßwertes. Bei Mitlaufausgängen werden die restlichen Impulse (oder Flanken) im nächsten Zyklus übertragen. |
Ein Strahl wird als "dunkel" oder "abgedeckt" erkannt, wenn die Signalstärke gegenüber der gespeicherten Signalstärke um einen einstellbaren Betrag reduziert ist.
Konfigurationswert "Signal Threshold", 255 entspricht dabei 100% des gespeicherten Wertes. Die richtige Schaltschwelle hängt von der Anwendung ab:
Diagonale Strahlen: zusätzlich zu den geraden Strahlen (Sender 1->Empfänger 1) werden auch diagonale Strahlen (Sender 1->Empfänger 2) ausgewertet. In der Mitte des Überwachungsbereiches erhöht sich dadurch die effektive Auflösung Bitte beachten Sie, daß in der Nähe der Sender- oder Empfängerleiste keine höhere Auflösung erzielt wird. Die Strahlzahl steigt auf 2*N+1, das Lichtgitter muß neu kalibriert werden!
Verschachtelte Auswertung: es werden erst die ungeraden, dann die geraden Strahlen ausgewertet. Dadurch werden größere Objekte nahezu doppelt so schnell erkannt wie bei herkömmlicher Auswertung. Die Gesamtzeit steigt geringfügig.
Konfigurationswert 22544
"Diagonal beams":
0 - herkömmliche Auswertung
1 - diagonale
Strahlen
2 - verschachtelte Auswertung
3 - Auswertung von zwei
versetzt montierten Leistensegmenten zur Auflösungserhöhung
Die Positionen von erstem/letztem dunklem/hellem Strahl werden mit einer höheren Auflösung ermittelt als das eigentliche Strahlraster. Dazu werden die Signalstärken der teilweise unterbrochenen Randstrahlen ausgewertet und die Position interpoliert.
Um das erforderliche Strahlraster von 2,5mm zu erzielen, kann eine 5mm-Leiste mit "diagonalen Strahlen" kombiniert werden.
"Edge Interpolation Multiplier" auf einen Wert >1 stellen. Die Positionen werden dann mit diesem Faktor multipliziert.
Z.B. erhalten Sie mit einem
"Edge Interpolation Multiplier" von 5 eine Auflösung von 0,5mm.
Ein Strahl wird als "dunkel"
oder "abgedeckt" verarbeitet, wenn er mehr als die eingestellte Anzahl
von Lichtgitterzyklen als "dunkel" erkannt wurde. Damit können
kurzfristige Störungen wie z.B. durch Regentropfen, Insekten oder
Blitzlampen unterdrückt werden.
Konfigurationswert
22547 "Beam timeout", 0 bedeutet unverzögerte Funktion, bei der
Einstellung '1' muß der Strahl zwei Durchläufe lang abgedeckt sein.
Die Auswertung zweier LVX-Geräte wird synchronisiert, dabei gibt es folgende Möglichkeiten:
Konfigurationswert "Sync devices":
0 - Keine Synchronisation
1 - Gleichzeitiger Betrieb
2 - Sequentieller Betrieb, Master
3
- Sequentieller Betrieb, Slave
4 - Gleichzeitiger Betrieb mit
zusätzlicher Synchronisation bei "diagonalen Strahlen" und
"verschachtelter Auswertung"
5 - Zeitgesteuert, synchron zu "input
0 event timer"
6 - Zeitgesteuert mit höherer Präzision, aber
asynchron zu "input 0 event timer"
7 - Lichtgitter wartet vor der
Aktualisierung der Ausgänge bis zum Umschalten des Einganges
8 -
Sequentieller Betrieb, Slave - mehrere Slaves
Bei gleichzeitigem Betrieb ist die Zykluszeit die des langsameren Gerätes zzgl. ca. 200us.
Bei sequentiellem Betrieb addieren sich die beiden Zykluszeiten und weitere 200us. Ohne Partner meldet ein "sequentiell" konfiguriertes Lichtgitter einen Fehler.
Konfigurationswert 22530:
0 - inaktiv
1 - standard (Kommandomodus mit '@')
3 - Seriell konfigurierbar, Ausgabe dezimal mit ';' als Begrenzer
4
- Seriell konfigurierbar, Ausgabe ASCII-Hex (nur ganz Bytes => immer
zwei Nibbles).
5 - Seriell konfigurierbar, Ausgabe BASE64-codiert
250 - Bitweise Ausgabe, Lampenleiste
253 - wie '4', aber mit einem
'-' als Begrenzer (Testversion)
251 - Für Profibus-Gateway mit
"SDTP" Firmware, mit Lampenleiste
Wenn beim Einschalten (oder Neustart mit Kommando "q") DIP2 "ON" ist, sind immer 115200bps (Firmware ab X256) bzw. 38400bps (frühere Firmware) eingestellt.
Wenn beim Einschalten (oder Neustart mit Kommando "q") DIP2 "OFF" ist, gilt die einstellbare Bitrate:
Konfigurationswert 24304 "serial ifc baud /10": entspricht einem Zehntel der gewünschten Bitrate, für 19200bps stellen Sie also ein:
:24304=1920
Verwenden Sie nur ganzzahlige Teile von 38400bps bzw. ganzzahlige Teile von 1500kBit/s bei Firmware "HS".
Konfigurationswert 22528 "Main loop function" (MLF).
| Nr. | Funktion |
| 0 | Einfache Schaltfunktion für beide Leistenpaare getrennt |
| 1 | Schnelle Zweitor-Zeitmessung mit serieller Ausgabe - nicht zusammen mit Synchronisation verwendbar! |
| 2 | 16 Bereiche auf 16 Ausgänge (Out16-Erweiterung). IN1 aktiv: die Bereichsbits werden kumuliert (nicht für neue Applikationen verwenden) |
| 3 | 4 Bereiche auf Basisplatine OUT1..OUT4. "Kein Fehler" auf OUT5. IN1 aktiv: die Bereichsbits werden kumuliert (nicht für neue Applikationen verwenden) |
| 5 | Konfigurierbare Ein- und Ausgänge |
DIP-Schalter 1 auf "ON" stellen und Steuergerät einschalten, dieses meldet sich mit einer Begrüßung und Statusinformation.
Die Hex-Datei mittels Terminalprogramm zum Steuergerät schicken, dabei muß keine Verzögerung beachtet werden.
Bei Übertragungsfehlern wird statt des Punkts eine Fehlermeldung ausgegeben und eine Anweisung zum Weitermachen (z.Zt. '!' eingeben, gefolgt von <cr>).
Trennen Sie nach erfolgter Übertragung das Steuergerät von der Versorgungsspannung und schalten Sie DIP1 wieder auf "OFF".
DIP-Schalter 1 auf "ON" stellen und Steuergerät
einschalten, dieses meldet sich mit einer Begrüßung und
Statusinformation.
Löschen Sie den Programmspeicher mit dem
Zeichen '!' gefolgt von <cr>. Nach einer Sekunde muß die
Statusmeldung anzeigen, daß der Speicher gelöscht ist.
Die Firmwaredatei mittels Terminalprogramm zum Steuergerät schicken, dabei muß keine Verzögerung beachtet werden.
Bei Übertragungsfehlern wird eine Fehlermeldung ausgegeben und eine Anweisung zum Weitermachen.
Trennen Sie nach erfolgter Übertragung das Steuergerät von der Versorgungsspannung und schalten Sie DIP1 wieder auf "OFF".